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LoRaWAN: WiFi für das Internet der Dinge und Raspberry Pi

Bild DL3PW: Rainer in Aktion

Am Samstag, den 8. Dezember, fand ab 13:30 Uhr im Wasserhaus unser Vortrag „LoRaWAN -WiFi für das Internet der Dinge“ statt. LoRaWAN ist die Abkürzung für Long Range Wide Area Network, d. h. ein Netzwerk, bei dem ein Sender mit sehr geringer Sendeleistung sendet und trotzdem grosse Reichweiten erzielt.

Unser Mitglied Rainer Wieland, der in der Karl Kübel Schule in Bensheim das Fach Informatik in Berufsschul- und Leistungskursen unterrichtet, hat in sehr kurzweiligen 120 Minuten über den neusten Stand seines Lehr- und Lernprojektes „Feinstaubmessung an der Bergstraße“ berichtet, das er auch bereits auf der Veranstaltung „Pi and More“ an der Universität in Trier vorgestellt hatte (Video).

Mit 25 interessierten Zuhörern platzte das Wasserhaus schon fast aus den Nähten, und es waren auch etliche Besucher dabei, die zum ersten Mal den Weg in unser Clubheim „Wasserhaus“ gefunden haben. Im Makerspace Viernheim, bei Freifunk Rhein-Neckar, im Imkerverein Bensheim und Heppenheim ist man jeweils auf das Thema LoRaWAN gestoßen und der Andrang zeigt, dass sich aus dem Projekt gerade einiges mehr entwickelt – doch der Reihe nach.

Wie wir erfahren durften, ist LoRaWAN ein lizenzkostenfreier Übertragungsstandard, der es ermöglicht, z.B. in Europa im SRD-Band (Short Range Device) um 868 MHz mit kleinsten Leistungen kleine Datenpakete von sogenannten Nodes (kleine intelligente Helferlein, also Dinge des Internets, z.B. Sensoren) mit sehr geringem Energieaufwand zu übertagen. Ein Gateway (Empfänger) kann aus der Umgebung von typischerweise bis zu 10 km Daten vom mehreren 1000 Nodes empfangen und in das Internet der Dinge (IoT – Internet of Things) einspeisen. Ähnlich wie UNIX ist LoRaWAN ein offener Standard, der durch offene Software und einer frei zugänglichen Plattform allen offen steht. Hierbei können z. B. Zustandsmeldungen von eigenen ggf. batteriebetriebenen Nodes in minimal 15 Minutenintervallen über das Internet zum eigenen Smartphone oder PC übertragen werden. Die Pakete sind durch zweifache Verschlüsselung gesichert. Anwendungen für alle denkbare Situationen können hierdurch verwirklicht werden.

LoRaWAN ist in Ländern wie Niederlande, Schweiz oder Südkorea bereits flächendeckend ausgebaut. In Deutschland gibt es keine vergleichbaren flächendeckenden Aktivitäten. Aber viele kleine Projekte z.B. von Stadtwerken auch in unserer Umgebung zeigen, dass die Technik für den Aufbau eines Low Power Wide Area Network ausgereift ist und wegen des geringen Aufwandes und der Offenheit auch gerade für den Hobbybereich neue Anwendungen ermöglicht, zu dessen Realisierung auch gerade Funkamateure mit ihrem Wissen und Erfahrung gefragt sind.

Die von Rainer konzipierte „Wetterstation mit Feinstaubmessung“ hat als ideelles Projekt Kooperationen mit mehreren Vereinen und Instituten in Gang gesetzt. Es entstehen gerade neue Projekte wie die „Bienenstockwaage“ um Hobby-Imker mit einer preiswerten intelligenten Möglichkeit auszustatten. Hierdurch können sie bei der Betreuung ihrer entfernt stehenden Bienenstöcke Zeit sparen und damit mehr Bienenstöcke betreuen.

Aus der Diskussion der technischen Grundlagen wie der verwendeten Sensoren, eigene Schaltungsentwicklungen und deren Platinen, Design für Erweiterungen des Raspberry PI im Outdoor Gehäuse, der Verwendung einer „Influx“ Datenbank und dem System „Grafana“ für Datensicherung und Auswertung ergeben sich nun viele Kooperationsmöglichkeiten zum gemeinsamen Lernen sowie der Weitergabe von Knowhow z.B. im Verlöten von SMD Bauteilen als auch Einblicke in Bereiche, die für uns Funkamateure neu sind – z.B. haben wir nun auch gelernt, was ein „Bee Space“ ist und was das für das Design von Elektronik in einem Bienenstock bedeutet.

Aufgrund des starken Interesses sind wir gerade dabei, auch einen praktischen Teil zu planen und werden auf unserer Webseite unter DL0WH.de darüber informieren. Weitere Interessenten an innovativen Techniken sind bei den Weinheimer Funkamateuren herzlich willkommen.

DJ8AZ, Alfred, OVV A20 und DL3PW, Peter, Vorstand und UKW-Tagungsleiter FACW e.V.

Bild DL3PW: Wasserhaus war voll besetzt.

Workshop Apps für Android erstellen im Wasserhaus

Die Gemeinschaft der Lernenden und Lehrenden

Nachdem wir uns ein Jahr lang mit der Programmiersprache Java beschäftigt haben und mit ihr tief in die Informatik eingestiegen sind, wollen wir jetzt lernen, wie Apps für Smartphones und Tablets unter dem Betriebssystem Android programmiert werden.
Wir wollen uns dabei auf die Industrie 4.0 vorbereiten, indem wir MINT 4.0 im Umfeld der experimentellen Kommunikationstechnik praktizieren.

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Bild DJ8AZ: Die Jugend lernt die Programmierung von Apps.

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Bild DJ8AZ: Auch die Senioren sind von den Möglichkeiten begeistert.

Dittmar ist dabei, seinen Robi per Andorid-App zu steuern.
Wahrscheinlich wird er bald den Rasen appgesteuert mähen.

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Bild DK7MF: Robi und sein Schöpfer Dittmar.

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Bild DK7MF: Robi bei seinen ersten „Schritten“ im Wasserhaus.

Vorläufige Grobplanung

Termine
2016
Lerninhalte
19.11. Android Studio Installation
Struktur von Android Studio
Einführendes App-Beispiel – Hallo Welt
Smartphone-Emulator
26.11. Struktur von Android Studio
App-Beispiel
Texte auf die Benutzeroberfläche schreiben
XML-Dateien und Java-Datei
Syntax von XML
3.12. Struktur von Android Studio
App-Beispiel
Eingabe und Ausgabe auf der Benutzeroberfläche
Button – Ereignis
XML- Dateien und Java-Datei
10.12. Struktur von Android Studio
Eingabe und Ausgabe auf der Benutzeroberfläche
Button – Ereignis
App lernt das Ohm’sche Gesetz
XML- Dateien und Java-Datei
17.12. Struktur von Android Studio
Ressourcenverwaltung
Eingabe und Ausgabe auf der Benutzeroberfläche
Button – Ereignis
XML- Dateien und Java-Datei
31.12. Struktur von Android Studio
Ressourcenverwaltung
Die Ressourcenklasse und Ressourcentabelle R.class
Die Ressourcenclasse android.R
Ereignisbehandlung
2017
07.01.
Struktur von Android Studio
Eingabe und Ausgabe auf der Benutzeroberfläche
Apps tauschen Nachrichten aus.
XML- Dateien und Java-Datei
04.02. Struktur von Android Studio
Eingabe und Ausgabe auf der Benutzeroberfläche
Apps tauschen Nachrichten aus.
XML- Dateien und Java-Datei
11.02. Button
Toast
Eingabefeld
Ausgabefeld
18.02. Eingabefeld
Ausgabefeld
Ohmsches Gesetz
25.02. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
04.03. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
18.03. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
Ereignisse auslösen durch Controls
25.03. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
01.04. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
08.04. Standard-Controls
Dynamische Veränderung von Controls
MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
15.04. MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
Induktionsgesetz
Spule berechnen
Resonanzfrequenz
Schwingkreis berechnen
22.04. MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
Resonanzfrequenz
Schwingkreis berechnen
29.04. MINT 4.0 und Smartphone-Programmierung
Resonanzfrequenz
Schwingkreis berechnen
Layouts – LinearLayout
06.05. Layouts
Gridview
13.05. Restliche Layouts
Ereignisse einer App
20.05. Ohmsches Gesetz
Mehrere Activities
Wertrückgabe von Activities an deren Aufrufer
03.06. Drei-Ebenen-Architekturmodell für eine App
Mehrere Activities
Wertrückgabe von Activities an deren Aufrufer
10.06. Struktur von Android Studio
Ereignisse – verschiedene Behandlungsmethoden
17.06. Gesten verarbeiten
wischen und scrollen
22.07. Gesten verarbeiten
wischen und scrollen
vergrößern und verkleinern
29.07. Drei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Anwendungsebene
DatenebeneZwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationseben
Datenebene
Statischer Array, dynamischer Array
05.08. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
Android-Dateisystem
12.08. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
Android-Dateisystem
19.08 Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
Android-Dateisystem
02.09. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
SQLite-Datenbank
23.09. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
SQLite-Datenbank
30.09. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
SQLite-Datenbank
21.10. Zwei-Ebenen-Architekturmodell
Präsentationsebene
Datenebene
SQLite-Datenbank

Letzter Android-Termin

Alle Interessenten sind ganz herzlich eingeladen.

Was ist Amateurfunk?

„Dem Physiker Heinrich Hertz gelang es 1888 erstmalig, elektrische Schwingungen über eine Antenne auszusenden und in etwas Entfernung wieder zu empfangen. Die Funktechnik war entdeckt! Doch es dauerte noch bis zum Jahre 1897, bis die erste praktische Nutzung dafür entdeckt wurde. In diesem Jahr entwickelte der Italiener Marconi den ersten drahtlosen Telegraphie-Sender. Dies mag im Zeitalter von Satellitenfernsehen, Mobiltelefonen und anderen allgegenwärtigen Funkanwendungen unscheinbar erscheinen, doch war dies der Grundstein für all diese Entwicklungen.“

-„Amateufunk – unser Nachbar ist die Welt!“ von chaoswelle.de D23

 

Amateurfunk – immer aktuell

„Amateurfunk – braucht man das noch in der heutigen Zeit? Sind Internet und Mobiltelefon, Computer und Faxgerät nicht viel praktischer? Solche Fragen werden oft gestellt, und sie sind leicht zu beantworten: Auch heute noch bietet der Amateurfunk jede Menge spannende Betätigungsfelder!

Im Amateurfunk findet jeder seine Nische, Was ist Amateurfunk? weiterlesen