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Bastelprojekt SDR Scanner für UKW und DAB+ mit dem Raspberry 3B am 19.01.19

am 19. Januar 2019 ab 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr bei DL0WH

Auf unserer UKW-Tagung 2018 war der Vortrag von Hayati Aygün, Linux ist sexy Freiheit!– DAB/UKW/FM-Kanäle scannen mit dem Raspberry-Pi3, ein voller Erfolg und der Vortragsraum war so voll, dass nicht alle Interessierten einen Platz bekommen haben.

Hayati hat auch auf Wunsch der Zuhörer auf der UKW-Tagung seinen Vortrag zu einem Bastel-Workshop erweitert und auf dem Hüfingen Seminar 2018 (ehemals Nierstein-Oppenheim Seminar) im November durchgeführt.

Da der Workshop gut angekommen ist, aber Hüfingen für einige dann doch zu weit war, freuen wir uns, dass Hayati nun auch am 19.01.2019 im Wasserhaus DL0WH bei uns in Weinheim ab 10:00 Uhr einen weiteren Bastel-Workshop anbietet.

Hayati wird uns mit seinen Vortrag, der von den vielen kleinen Werkzeugen in Linux berichtet, in aller gewünschter Ausführlichkeit einstimmen. Anschließend wird er mit Kollegen des UKW-TV Arbeitskreises e.V. den Besuchern Gelegenheit geben, an dem eigenen mitgebrachten Material selbst Hand anzulegen. Mit dem neuen Wissen werden die Teilnehmer von Grund auf einen Raspberry Pi 3B und einem RTL-SDR Empfänger-Dongle mit RTL2832U A/D-Wandler Chip und R820T- bzw. R820T2-Tuner in einen SDR Scanner für DAB+ und UKW verwandeln.

Wer sich schon etwas in die Materie einlesen will, findet die Anleitung für den Scanner hier https://codingspirit.de/fmlist_scan_Step-by-Step.pdf, welche auch den Link zu einer Einkaufsliste enthält:  https://amzn.to/2DtgQo8. Diese Einkaufsliste ist ein Beispiel und dient als Material-Beschreibung. Man kann auch bei Alternativen wie eBay, bzw. Elektronikversendern vorbeischauen. Bitte achtet besonders auch auf die Lieferzeiten, damit das Material auch vor dem Kurs bei euch ankommt. Wer beim Bastelprojekt mitmachen möchte, soll sich bitte rechtzeitig um die Materialien kümmern und dann mitbringen. Vieles hat man oft schon zu Hause und eine Sammelbestellung bringt nicht wirklich Vorteile.

Für das Bastelprojekt sollten die Teilnehmer bitte mitbringen:
* Raspberry Pi 3B+ inkl. Stromversorgung
* Micro SD-Karte, 16 GB
* USB-Speicherstick
* PC oder Notebook, Micro SD Leser bzw. Adapter auf micro SD-Karte
* RTL-SDR mit RTL2832 Chip und R820T bzw. R820T2 Tuner – idealerweise mit einer kurzen USB Verlängerung und passender Antennenadapter
* DAB und/oder UKW-Antenne für Empfangsversuche / Vergleiche sind interessant

 Hilfreich/sinnvoll kann noch folgendes sein:
* Bastel-Zeug: Gaffa-Tape, Schere, kleine Kabelbinder, Drahtbrücken 
* Schraubenzieher (ist eigentlich beim Gehäuse dabei) , …
* USB-(Funk-)Tastatur und Bildschirm, falls man direkt auf dem Raspi arbeiten mag
* Blech/Keksdose für einfachen „Einbau“ und Transport
* Powerbank (5V, > 2A), für Tests wie „was machen wenige Meter an Empfangsunterschied?“
* (Mini-)Lautsprecher, falls jemand mit Sprach-Synthesizer-Ausgaben experimentieren will

Internet und WLAN sowie Mehrfachsteckdosen sind im Wasserhaus vorhanden. Falls jemand vorab schon Fragen oder Wünsche hat, kann sich gerne per E-Mail an h_ayguen@web.de wenden.

Um eine formlose Anmeldung an DL3PW@facw.org wird gebeten, um die Teilnehmerzahl abschätzen zu können.

Auch wer nur den Vortrag hören und mitdiskutieren möchte, ist herzlich willkommen.

73 de Peter, DL3PW

PowerSDR & Skimmer Setup

Das folgende Tutorial beschreibt das Setup einer SDR-Software wie NaP3 im Zusammenspiel mit CW-Skimmer. Ähnlich dürfte auch das Setup z.B. eines RTTY-Decoders sein, falls dieser die Fähigkeiten besitzt.

So soll am Ende der Bildschirm aussehen: Die SDR-Software stellt die DX-Spots der Skimmer-Software auf dem Spanafall dar. Ein Klick auf die gestrichelte Linie unter dem Call schickt den Transceiver auf die richtige Frequenz. Voraussetzung hierfür ist ein bereits eingerichteter CW-Skimmer sowie eine lauffähige SDR-Software wie NaP3.
Alle beteiligten Programme müssen die Betriebsfrequenz des Transceivers kennen und diese ggf. verändern können. Dazu wird ein SeriellerPortEmulator benötigt, solche sind im Internet zu finden. Das native Kommunikationsport , meist COM1, wird mithilfe des Emulators auf ein virtuelles Port – z.B. COM10- gesplittet und kann dann von mehreren Programmen gleichzeitig benutzt werden.

Setup NaP3

Setup klicken und die Soundkarte wählen.
ComPort wählen.
„Spots“ klicken und Rechtsklick auf CALL. Eigenes Rufzeichen eingeben.
Im Telnet Client Rechtsklick ins Fenster und die wichtigsten Einstellungen „Spot Timeout“ (Lebenszeit eines angezeigten Spots) und „Edit Cluster List“ vornehmen.
Wenn NaP3 auf einem anderen Rechner läuft, kann hier eine Adresse hinterlegt werden (2ter Eintrag „shack“). Ansonsten ist localhost auf Port 7300 richtig.

Settings in CW-Skimmer

Soundkarte und Treiber in CW-Skimmer wählen. Gleich wie in NaP3.
Nun noch den Telnet Server einschalten

Jetzt noch Omni-Rig auf COM10 setzen, CW-Skimmer und NaP3 starten.

Im NaP3-Telnet-Fenster auf CONN klicken und den Cluster-Client starten. CW-Skimmer wertet die Signale aus und stellt sie dem Cluster-Client zur Verfügung.

Beverage Antenne geborgen

In einer weiteren kurzfristig geplanten Aktion haben Erwin DK4BX und Martin DM4IM die defekte Beverage Antenne geborgen. Vor ein paar Wochen war,  ausgelöst durch einen Sturm, ein dicker Ast erst auf die Telefonleitung und dann auf die Beverage gestürzt.  Die Telefonleitung zerriss unter dem Gewicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine der an den  Telefonmasten angebrachten Halterungen  der Beverage wurde abgeschert, eine andere verbogen. Durch den entstandenen Zug verbogen die parallel laufenden Antennendrähte die Halterungen am Speisepunkt und am Transformator am entfernten Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Antennendraht selbst hat überlebt, allerdings hat ihn jemand durchgezwickt, vermutlich derjenige, der die Telefonleitung geborgen hat.  Die hier können es nicht gewesen sein, die sind nur neugierige Zuschauer:

 

 

 

 

 

 

Der Draht wird geborgen. Einer arbeitet, der andere knipst und ist nur ein Schatten seiner selbst.