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PowerSDR & Skimmer Setup

Das folgende Tutorial beschreibt das Setup einer SDR-Software wie NaP3 im Zusammenspiel mit CW-Skimmer. Ähnlich dürfte auch das Setup z.B. eines RTTY-Decoders sein, falls dieser die Fähigkeiten besitzt.

So soll am Ende der Bildschirm aussehen: Die SDR-Software stellt die DX-Spots der Skimmer-Software auf dem Spanafall dar. Ein Klick auf die gestrichelte Linie unter dem Call schickt den Transceiver auf die richtige Frequenz. Voraussetzung hierfür ist ein bereits eingerichteter CW-Skimmer sowie eine lauffähige SDR-Software wie NaP3.
Alle beteiligten Programme müssen die Betriebsfrequenz des Transceivers kennen und diese ggf. verändern können. Dazu wird ein SeriellerPortEmulator benötigt, solche sind im Internet zu finden. Das native Kommunikationsport , meist COM1, wird mithilfe des Emulators auf ein virtuelles Port – z.B. COM10- gesplittet und kann dann von mehreren Programmen gleichzeitig benutzt werden.

Setup NaP3

Setup klicken und die Soundkarte wählen.
ComPort wählen.
„Spots“ klicken und Rechtsklick auf CALL. Eigenes Rufzeichen eingeben.
Im Telnet Client Rechtsklick ins Fenster und die wichtigsten Einstellungen „Spot Timeout“ (Lebenszeit eines angezeigten Spots) und „Edit Cluster List“ vornehmen.
Wenn NaP3 auf einem anderen Rechner läuft, kann hier eine Adresse hinterlegt werden (2ter Eintrag „shack“). Ansonsten ist localhost auf Port 7300 richtig.

Settings in CW-Skimmer

Soundkarte und Treiber in CW-Skimmer wählen. Gleich wie in NaP3.
Nun noch den Telnet Server einschalten

Jetzt noch Omni-Rig auf COM10 setzen, CW-Skimmer und NaP3 starten.

Im NaP3-Telnet-Fenster auf CONN klicken und den Cluster-Client starten. CW-Skimmer wertet die Signale aus und stellt sie dem Cluster-Client zur Verfügung.

Beverage Antenne geborgen

In einer weiteren kurzfristig geplanten Aktion haben Erwin DK4BX und Martin DM4IM die defekte Beverage Antenne geborgen. Vor ein paar Wochen war,  ausgelöst durch einen Sturm, ein dicker Ast erst auf die Telefonleitung und dann auf die Beverage gestürzt.  Die Telefonleitung zerriss unter dem Gewicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine der an den  Telefonmasten angebrachten Halterungen  der Beverage wurde abgeschert, eine andere verbogen. Durch den entstandenen Zug verbogen die parallel laufenden Antennendrähte die Halterungen am Speisepunkt und am Transformator am entfernten Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Antennendraht selbst hat überlebt, allerdings hat ihn jemand durchgezwickt, vermutlich derjenige, der die Telefonleitung geborgen hat.  Die hier können es nicht gewesen sein, die sind nur neugierige Zuschauer:

 

 

 

 

 

 

Der Draht wird geborgen. Einer arbeitet, der andere knipst und ist nur ein Schatten seiner selbst.

 

Fritzel-Yagi ausgerichtet

In einer kurzfristig beschlossenen Aktion haben Walter DK2OI, Erwin DK4BX, Alex DG1PM und Martin DM4IM die etwas aus der Waagerechten geratene Fritzel-Yagi über dem 3-Meter-Spiegel inspiziert und neu ausgerichtet. Es wurde festgestellt, dass wohl durch Materialermüdung das Boomrohr etwas zusammengedrückt ist und deshalb die Schelle sich durch Vibrationen und Windeinwirkung ein wenig gelockert hatte.  Alex DG1PM ließ den Mast mithilfe der Winde ab, während Martin DM4IM auf der oberen Plattform dafür sorgte, dass die Yagi nicht unkontrolliert schwenken und die Vertikalantennen für UKW abbrechen konnte.